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Oracle Studie: Unternehmen müssen ihre Wertschöpfungskette besser schützen

17 Apr 2013

Categories:
Value Chain Planning (includes SCM and PLM)
Global News

73% der deutschen Unternehmen verzeichneten in den letzten 12 Monaten unerwartete Störungen im Betriebsablauf –Verbesserung der Risikobewertung und Kommunikationskanäle notwendig

Reading, UK/München, 17. April 2013. Die von Oracle in Auftrag gegebene Studie "Managing the Value Chain in Turbulent Times" hat ergeben, dass die Mehrheit der Unternehmen in der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA) nicht ausreichend dazu in der Lage ist, ihre Wertschöpfungsketten vor unvorhergesehenen Ereignissen zu schützen. Im Rahmen der Untersuchung wurden 677 hochrangige Entscheidungsträger in großen Unternehmen in neun Ländern gebeten, die Betreuung ihrer Wertschöpfungskette zu beurteilen. Untersucht wurden wesentliche Aspekte des Value Chain Managements, wie der Umgang mit Risiken, die Verwaltung von Informationen, Innovation und Nachhaltigkeit.


Zentrale Ergebnisse
  • Betriebsstörungen gehören heute zum Alltag: In den vergangenen 12 Monaten hatten 63% der Unternehmen in der Region EMEA mit Störungen ihrer Wertschöpfungskette durch unvorhersehbare Ereignisse zu kämpfen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, wie Störungen in der Wirtschaftsentwicklung (24%), ungünstige Witterungsbedingungen (19 %) und dem Konkurs von Lieferanten (16%). In Deutschland lag der Gesamtwert mit 73% sogar höher als der EMEA Durchschnitt.
  • Hohe Verluste bei Ausfällen: Die Unternehmen brauchten im Schnitt 63 Tage, um nach dem Zwischenfall wieder zum normalen Betrieb zurückzukehren. Die Kosten beliefen sich auf durchschnittlich 520.000 Euro pro Schadensfall und beinhalteten Aufwände für entgangene Umsätze, verlorene Kundenaufträge, Produkt-Rückrufaktionen sowie die notwendigen Arbeiten, um die Wertschöpfungskette wieder aufzubauen. In Deutschland lagen die Kosten mit gut 350.000 Euro pro Vorfall unter dem Durchschnitt in der Region EMEA.
  • Nachholbedarf bei der Risikobewertung: 75% der Unternehmen gaben zu, trotz der Unterbrechung in der Wertschöpfungskette keine vollständige Risikobewertung für alle Elemente der Kette durchgeführt und somit finanzielle Verluste riskiert zu haben. Die Studie belegt eindrucksvoll, welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat: 58% der Unternehmen, die keine umfassende Risikobewertung durchgeführt haben, waren von Störungen betroffen.
  • Schwierigkeiten bei Kommunikation und Zusammenarbeit gefährden die Wertschöpfungskette: 82% der befragten Entscheidungsträger räumten ein, dass Abteilungen oder Gruppen innerhalb ihrer Unternehmen es kaum schaffen, Informationen auf dem neusten Stand zu halten. Darüber hinaus erklärten 85%, dass einige Abteilungen Schwierigkeiten haben, zeitnah Daten und Informationen zu Produkten und Dienstleistungen bereitzustellen. Dieser Mangel an Kommunikation ist eine große Herausforderung, wenn es um das Verständnis und die Verwaltung der Wertschöpfungskette geht.
  • Unzureichende Technologie behindert effektive Kommunikation und Zusammenarbeit: Die Studie ergab weiterhin, dass eine schlechte Kommunikationsinfrastruktur für viele dieser Probleme verantwortlich gemacht werden kann. 61% der Unternehmen gaben an, dass die interne Kommunikation und die Zusammenarbeit unter Daten- und / oder Technologie-Problemen leide. Und 56% sind der Ansicht, dass diese Probleme auch die externe Zusammenarbeit und Kommunikation behindern.

Ergänzendes Zitat

Dominic Regan, Senior Director, Value Chain Execution, Oracle EMEA: „Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass viele große Unternehmen in ganz EMEA ihre Wertschöpfungskette besser in den Griff bekommen müssen. Die Umfrage zeigt, wie durch einen Mangel an Kommunikation und Zusammenarbeit, in Kombination mit unzureichender Risikobewertung und mangelhaften Compliance-Maßnahmen, für Unternehmen ein hohes Risiko von erheblichen Betriebsstörungen und finanziellen Verlusten entsteht. Die gute Nachricht für Unternehmen ist, dass dieser Zustand behoben werden kann. Sobald sichergestellt wird, dass alle Supply Chain-Anwendungen zuverlässig zusammenarbeiten, können Unternehmen Informationen schneller und kostengünstiger im gesamten Unternehmen verteilen. Die Wertschöpfungskette ermöglicht es Unternehmen, ihr Versprechen gegenüber dem Kunden zu halten. Es ist ein sehr wichtiges Gut, und sollte als solches angemessen verwaltet und geschützt werden.“

Der vollständige englische Pressetext ist hier verfügbar.


Zusätzliche Informationen

Notes to editors

Dominic Regan, Senior Director, Value Chain Execution, Oracle EMEA, steht am 19., 22. und 23. April für Pressegespräche zur Verfügung. Terminvereinbarung über oracle@vibrio.de oder 089 82151 862.

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